Gebisslose Zäume

Es gibt diverse Arten von gebisslosen Trensen. Ein sehr interessantes Thema!

Im Laufe der letzten Zeit sind in meiner Werkstatt schon einige entstanden, die ich Euch hier zeigen möchte.

 

Dies ist eine Variante, bei der die Kinnriemen sich unter dem Kopf des Pferdes kreuzen und dann in die Zügel übergehen.

Dabei wird der Druck auf Nasenrücken, Ganaschen und Genick verteilt.

Hier noch einige weitere Varianten dieser Zäumung.

Bei diesen ist der Kehlriemen rundgeflochten wie auch die Zügel,

und farblich passend dazu wurde der Stirnriemen gefertigt.

Eine Variante mit einer Kombination aus Lederriemen und rundgeflochtenen Kordeln.

Die Zügel werden mit Karabinerhaken in die seitlichen Ringe eingehakt.

und hier noch eine zweiter, ganz ähnlicher Zaum. 

Diesmal in zweifarbig und mit einem geknüpften Stirnriemen.

Diese Zäume sind eine gute Gelegenheit, ein Wenig Farbe in die Sattelkammer und an's Pferd zu bringen.

Auch in etwas farbenfroheren Varianten sehen sie gut aus!

Ein Sidepull-Zaum aus naturfarbenem Leder und geflochtenen Elementen, kombiniert mit dezentem Türkis

Auch die Sidepulls machen sich gut mit farbigen Elementen. Pink z.B. steht den Schimmeln sehr gut!

Die Stirn- und Nasenriemen sind in verschiedenen, hübschen Mustern geknüpft.

Es geht aber auch englisch-schlicht, wie bei diesem schicken schwarzen Sidepull für Wintersong

mit weiß unterlegtem Nasenriemen...

...oder eher westernmässig wie hier, mit einem Nasenriemen aus Kordel.

Hackamores

Mechanische Hackamores gibt es in verschiedenen Ausführungen.

Hier einige Zäume mit den traditionellen amerikanischen Anzügen.

Oben eher westernmässig, unten im schlichten, englischen Stil.

Eine modernere Form der mechanischen Hackamore ist hier zu sehen, das Nasenstück ist mit weichem Fell bezogen.

Zaum von mir, Foto und Pferd von Karin Pustolla (FORA)

 

und hier noch weitere moderne Hackamores, wie man sie heutzutage manchmal im Springport, aber auch bei Freizeitreitern sieht.

Ebenfalls eine Hackamore-Art ist das Flower Hack, das dem Glücksrad ähnlich ist. Die Zügel kann man je nach Bedarf in die verschiedenen "Blütenblätter" einhaken.

Hier noch eine andere Variante des Flower Hacks, diesmal mit kurzen Anzügen für mehr Hebelwirkung.

Diese ist nur für die Impuls-Reitweise gedacht und sollte nur von erfahrenen Reiten benutzt werden.

Das gleiche Flower Hack, diesmal ohne Anzüge, und die Zügel sind ohne Hebelwirkung eingeschnallt.

So wirkt diese Zäumung wie ein Sidepull.

Eine weitere Variation ist das sog. Mini Hack. Auch dieses hat eine Hebelwirkung.

 

Eine Kalifornische Hackamore, auch Bosal genannt.

Auch ein Knotenhalfter kann zur gebisslosen Trense werden, indem man zwei Ringe anbringt, in die man die Zügel einhaken kann.

Diese Exemplare haben außerdem einen umflochtenen Nasenriemen/Genickstück.